Verfasst von: mstdk | April 23, 2011

Miami Beach und Miami

Miami Beach und Miami war die letzte Etappe bei unserem Floridarundtrip. Miami und Miami Beach, weltweit bekannt als Partymeile und Urlaubsziel der Schönen und Reichen, liegt noch ein wenig südlich von Fort Lauderdale im äußersten Südosten von Florida. Miami selbst bietet ebenfalls kaum etwas, allerdings ist die Skyline deutlich beeindruckender als in Fort Lauderdale. Laut unserem Reiseführer ist sie sogar eine der schönsten der ganzen USA.

Miami macht mit all den Palmen, dem Wasser und den nahen Stränden wirklich einen verlockenden Eindruck. Hauptsächlich im Süden von Miami Beach, dem sogennanten South Beach, geht nachts die Post ab. Wir haben uns donnerstagsabends aufgemacht und wollten das ganze Treiben live erleben. Es war schon viel los, allerdings waren wir auch etwas enttäuscht. Es waren wirklich viele dicke und protzige Autos unterwegs und vielen Leuten auf der Straße konnte man ansehen, dass sie nicht gerade zu den ärmsten gehören. Trotzdem haben wir mehr Glanz und Glamour erwartet. Die Läden und Bars waren relativ schlicht, die Preise nicht exorbitant und immer mal wieder tauchten auch Ramsch- und Souvenirläden, relativ bescheidene Hotels oder auch die ein oder andere nicht so ansehliche Fassade dazwischen auf.

Der Strand ist ähnlich wie in Fort Lauderdale relativ gut besucht, dies liegt auch an den zig Hotelanlagen, die sich direkt am Strand aneinanderreihen. Das Wasser ist ziemlich klar, immer mal wieder gibt’s ein paar Seegrasteppiche. Der Sand ist klasse, allerdings etwas gräulich und nicht weiß, ähnlich wie an den Stränden davor.

Von Miami aus ging’s dann wieder ohne großen Zwischenstopp nach Hause nach Rosenberg in Texas. Um die gigantischen und nicht mit Deutschland zu vergleichbaren Distanzen zu verdeutlichen, sei gesagt, dass die Rückfahrt inklusive Tankstopps und Pausen etwa 21 h gedauert hat und  dies alleine fast 2000 km (1220 mi) waren. Insgesamt haben wir bei diesem Trip sage und schreibe 4500 km (2780 mi) zurückgelegt. Zum Glück ist in den USA das Benzin so billig und kostet umgerechnet nur 70 Euro-Cent pro Liter Super. Wer würde sich das angesichts der Situation in Deutschland nicht auch wünschen!?

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Verfasst von: mstdk | April 22, 2011

Fort Lauderdale

Folgt man der Ostküste Floridas weiter nach Süden, so landet man kurz vor Miami in Fort Lauderdale. Die Stadt an sich hat nicht wirklich was zu bieten, die Skyline ist auch eher bescheiden. Wir haben uns dort den Strand angeschaut undden Zwischenstopp genutzt um etwas zu essen. Der Strand dort ist auch klasse, allerdings ist ziemlich viel los. Falls man also entspannenden Strandurlaub sucht, ist Fort Lauderdale wohl eher nicht die beste Adresse. Allerdings bietet die endlos erscheinende Küstenstraße unglaublich viele Cafés, Restaurants, Bars und Souvenierläden, sodass Fort Lauderdale eher geeignet ist um das Nachtleben auszukosten oder tagsüber entspannt diverse Cocktails oder beispielsweise Leckerbissen wie Alligator zu genießen. Alligator ist auf jeden Fall empfehlenswert!

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Verfasst von: mstdk | April 21, 2011

Palm Beach

Zweiter Zwischenstopp auf unserer Fahrt nach Miami war Palm Beach. Über den Ort selbst gibt es nicht viel zu sagen. Manche mögen den Namen als Ferienort für Reiche und Schöne gehört haben. Ich könnte mir kaum bessere Urlaubsorte vorstellen.

Der Strand war super! Auch nicht total weiß, aber es gab feinen Sand und klares, blaues Meer! Dazu keinerlei Quallen und ziemlich warmes Wasser. Dort schwimmen zu gehen war fantastisch! Der Strand war auch wieder ziemlich breit und ein Ende Richtung Norden oder Süden konnten wir auch hier wieder nicht ausmachen. Das Wetter war ebenfalls weltklasse! Es war verdammt heiß und sonnig mit klarem blauem Himmel! Das ist allerdings auch kein Wunder, da Florida auf Höhe von Nordafrika und Palm Beach deutlich südlicher als beispielsweise Tunis oder Kairo liegt. In Palm Beach fühlte man sich fast wie in der Karibik mit vielen, vielen Palmen, Strand, Sonne…

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Verfasst von: mstdk | April 20, 2011

Neptune Beach

Unsere Reise von Atlanta ging über die Südspitze von South Carolina von Georgia nach Florida. Es ging die komplette Ostküste entlang, von Jacksonville hinab bis nach Miami. Dabei haben wir einige Strände auf den Prüfstand gestellt. ;)

Erster Stopp war nahe Jacksonville in Neptune Beach. Der Strand war schon sehr cool und ziemlich breit. Die Länge ist nicht erwähnenswert, weil er endlos schien, auf jeden Fall konnten wir zu beiden Seiten kein Ende am Horizont sehen. ;) Der Sand war nicht ganz weiß, aber trotzdem toll und fein. Das Wasser war etwas trüb, weil durch den relativ starken Wellengang Sand vom Grund aufgewirbelt wurde. Negativ zu erwähnen ist auch, dass vereinzelt Quallen unterwegs waren und der Badespaß dadurch etwas gebremst wurde.

Außerdem haben wir noch kleine Muscheln beobachten können, die an Land gespült wurden und sich dann ganz schnell im Sand verbuddelt haben. Außerdem haben wir auch noch zwei verschiedene Seeschnecken am Strand gefunden, die sich ebenfalls zum Schutz eingegraben haben. Zum Schluss konnten wir in Wasserlöchern am Strand durchsichtigen Babyshrimp finden. :)

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Verfasst von: mstdk | April 19, 2011

Atlanta

Atlanta, Hauptstadt des US-Bundesstaates Georgia, war der zweite Stopp unseres fantastischen Roadtrips.Auf dem Programm stand zunächst dasselbe wie vorher in Montgomery. Durch den Haupstadtstatus gab’s auch dort ein State Capitol zu sehen. Rund um das State Capitol wurde auch wieder vom Amerikanischen Bürgerkrieg und den Auseinandersetzungen zwischen Union und Konföderation rund um Atlanta und in Georgia erzählt.

Atlanta hat im Gegensatz zu Montgomery noch einiges mehr zu bieten und ist auch deutlich größer. Atlanta ist spätestens durch die Olympischen Sommerspiele 1996 wohl weltweit bekannt geworden. Aber noch mehr kommt aus Atlanta. So steht dort die Zentrale vom Nachrichtensender CNN. Weiter ist es die Geburtstätte des ebenfalls sehr bekannten Bürgerrechtler und Gegner des Rassismusses Martin Luther King. Und auch durch ein Getränk – oder sollte ich besser Zuckerbrause sagen?! – sollte Atlanta weltweit bekannt sein, da die Marke zu den weltweit verbreitetsten und bekanntesten überhaupt gehört: Coca Cola. Das Unternehmen hat sein Hauptquartier hier, wo es 1886 durch den Erfinder der Coca Cola, John Pemberton, gegründet wurde. Da Atlanta niedrige Steuern bietet, ist die Stadt neben Coca Cola und CNN Hauptsitz von vielen großen Unternehmen wie beispielsweise UPS oder Delta Air Lines. Zum Schluss steht in Atlanta noch das größte Aquarium der Welt.

Zum Schluss hat Atlanta sogar noch eine kleine, lustige Überraschung geboten. Wir haben nämlich einen Aldi gefunden. Und der sieht innen wie außen genauso aus wie ein Aldi in Deutschland! :) Sogar die Preisschilder sehen exakt gleich aus, nur dass der Preis ein Dollarzeichen enthält. ;) Das Sortiment ist sehr ähnlich und auch gleich plaziert wie in Deutschland, einige Sachen sind sogar aus Deutschland importiert! So haben wir die berühmte Choceur Schokolade von Aldi ausfindig machen können! :)

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Verfasst von: mstdk | April 18, 2011

Sweet Home, Alabama!

Sweet home Alabama
Where the skies are so blue…

Montgomery im US-Bundesstaat Alabama war der erste Stopp und Auftakt unseres einwöchigen Roadtrips. Wo es sonst noch so hinging, wird in diesem Artikel noch nicht verraten ;)  Jeder US-Bundesstaates besitzt so wie Deutschland die Bundesländer auch, eine eigene Regierung. Jede Hauptstadt der Bundesstaaten beherbergt daher ein eigenes State Capitol, dem Capitol in Washington nachempfunden. Montgomery ist die Hauptstadt von Alabama und dort steht daher auch das Alabama State Capitol.

Außerdem steht dort auch das erste “Weiße Haus” der Konföderierten Staaten von Amerika. Diese spalteten sich im Sezessionskrieg, dem Amerikanischen Bürgerkrieg, zur entscheidenden Frage der Ablehnung oder der  Zustimmung  zur Sklaverei. Allerdings ist das “Weiße Haus” nicht so spektakulär wie dasjenige in Washington, denn ist ein relativ kleines, schlichtes, hölzernes Haus.

Zum Schluss gibt’s noch zu sagen, das Wetter war ganz gut und warm, allerdings war der Himmel nicht so blau, wie bei vielen Parties besungen! ;)

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Verfasst von: mstdk | April 15, 2011

College Station

Was wie eine Bushaltestelle oder ein Bahnhof klingt, ist ein Ort hier in Texas. College Station ist ein ganz spezieller Ort, denn es ist das Zuhause der Texas A&M University mit einem riesigen Campus und tausenden Studenten, sodass der ganze Ort scheinbar nur von Studenten bewohnt wird.

Die Stadt hat etwa 75 000 Einwohner, davon sind 45 000 Studenten. Im Prinzip dreht sich in der Stadt alles um die Universität. Leute laufen mit Texas A&M Shirts durch die Gegend, viele haben Aufkleber auf der Heckscheibe und die Universität verkauft sogar ihre eigene Nummernschilder. Die Uni hat wie alle amerikanischen Unis ihre eigene Sportmannschaften (Football, Baseball, Fußball, …) und sogar ihre eigenen Busse, die kostenlos benutzt werden können.

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Verfasst von: mstdk | April 14, 2011

Dallas Cowboys Stadium

Zum Abschluss unseres Besuchs in Dallas haben wir uns noch einen Leckerbissen, das 2009 eröffnete Dallas Cowboys Stadium angeschaut. In der Regel werden dort die Heimspiele des Football-Teams Dallas Cowboys ausgetragen, es können aber auch andere Events wie Konzerte oder Basketballspiele im Stadion stattfinden.

Um das Stadion zu beschreiben passt ein Prädikat ganz besonders: Gigantisch! Alles am und im Stadion ist Superlative! Um wirklich alles zu sehen haben wir eine Tour mit Führer durchs Stadion gemacht. Es war super, das Stadion stellt so ziemlich alles in den Schatten:

  • Baukosten: 1,2 Mrd. $
  • Platz für über 100 000 Zuschauer
  • 3800 Fernseher im Stadion verteilt um keine Sekunde des Spiels zu verpassen
  • 1600 Toiletten
  • Ford Plaza mit Ausstellung von diversen Fahrzeugen von Ford und Springbrunnen
  • Weltgrößtes vollüberdachtes Stadion
  • Weltgrößtes Schiebedach, in nur 12 min zu öffnen
  • Weltgrößte Glasschiebetüren an den beiden Frontseiten, in nur 5 min zu öffnen
  • 6 Umkleideräume
  • 20 Bars
  • Parkhaus im Stadion
  • Die Freiheitsstatue kann samt Fundament bei geschlossenem Dach aufrecht hineingestellt werden, das Empire State Building passt waagrecht hinein

Die Tour ging quer durchs Stadion und beinhaltet verschiedene Stationen. So ging’s erst einmal quer über die Zuschauerränge, zum Ford Plaza, in die größte Bar im Stadion, in zwei Suiten, in den Umkleideraum der Cheerleader und in den Umkleideraum der Cowboys. ;) Jeder Spieler der Cowboys hat seinen eigenen Spind, welcher aus edlem Holz gemacht ist, was zur Folge hat, dass jeder Spind über 10 000 $ kostet. Das Beeindruckenste am ganzen Stadion war aber wohl der Videowürfel, der über dem Spielfeld hängt:

  • Weltgrößter HD-Fernseher
  • Kosten: 50 Mio. $
  • Abmessungen von etwa 46 m x 22 m, macht eine Bildschirmdiagonale von 54 m oder etwa 2100″
  • Bestehend aus 10 Mio. LEDs
  • Bei einem Basketballspiel ist die Videoanzeige größer als das Spielfeld

http://www.dallascowboys.com

http://www.dallascowboyscheerleaders.com

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Verfasst von: mstdk | April 13, 2011

Dallas

Diese Woche stand ein Besuch an in Dallas, bekannt als Ölstadt, durch die gleichnamige Fernsehserie und in Deutschland auch durch Dirk Nowitzki und die Dallas Maveriks. Allerdings ist Dallas keine wirkliche Touristenstadt, sodass es kaum Sehenswürdigkeiten gibt. Die Stadt hat Wolkenkratzer und Streetcars (straßenbahnähnliche Einzelwaggons) sowie einen kleinen historischen Stadtkern zu bieten, das alles gibt es aber in vielen anderen Städten auch zu sehen. In diesem Artikel gibt’s einfach ein paar Eindrücke aus der Stadt, wo wir einen Tag lang Downtown und Uptown zu Fuß erkundet haben. Einen markanten Punkt in Dallas gibt es dann aber doch noch und zwar die Stelle, an der 1963 das Attentat auf den damaligen US-Präsidenten John. F. Kennedy verübt und dieser getötet wurde. Anlässlich dessen und dem Gedenken an die Tat wurde in Dallas ein Mahnmal errichtet. Übernachtet haben wir bei Christinas Schwester, die in einem Vorort von Dallas wohnt.

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Verfasst von: mstdk | April 10, 2011

Hermann Park und Japan Festival

Am Sonntag sind wir das erste Mal richtig ins Stadtinnere von Houston gefahren. Geparkt haben wir am Museum for Fine Arts und von dort aus sind wir zum Museum for Natural Science und dann zum Hermann Park. Der Hermann Park liegt etwas südwestlich von Downtown Houston. Im Park selbst gibt es einen kleinen See, einen Hügel mit Veranstaltungsbühne (man muss dazu sagen, dass die Gegend um Houston sonst komplett flach ist) und eine kleine Eisenbahn. Unwissentlich sind wir ins 18. Japan Festival im Park geraten, sodass ziemlich viel los war und diverse japanische Stände (Essen, Vorführungen, Ausstellungen) aufgebaut waren. Es waren viele Asiaten im Park und jede Menge Leute sind in japanischen Gewändern rumgelaufen, wir haben sogar Super Mario gesehen ;) Das Wetter war wieder super, ziemlich heiß und sonnig! Ansonsten will ich gar nicht viel mehr dazu sagen, schaut euch einfach die Bilder an!

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